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Kassensysteme sind kaum wegzudenken aus den umsatzträchtigen Discount Märkten aller Art. Nicht nur bei Lebensmitteln liefern sich die Discounter immer wieder Preisschlachten. Man weiß, dass das Kassenpersonal beim Lebensmittel Discount danach bezahlt wird, wie viele Artikel pro Minute über den Scanner gebucht werden. Die Auswertung, die diese Ergebnisse anzeigt, stammt aus den Umsatzdaten aus dem . Ein modernes mit angeschlossenem Scanner und integrierter Waage helfen dabei, diese Standards zu erfüllen. Da werden die Kassiererinnen an den Kassensystemen nur dann gebremst, wenn der Kunde umständlich nach Kleingeld sucht, um den auf dem Display am angezeigten Betrag auf den Cent genau zu bezahlen. Kleingeld hat die Kassiererin im früheren Lebensmittelmarkt noch zu schätzen gewusst. Jetzt zählt leider nur die Geschwindigkeit an der und der damit verbundene Kundendurchsatz, der die Prämie für sie bedeutet.

In letzter Zeit sind auch die neuartigen Sonderposten Märkte immer beliebter bei den Kunden, die den Kassensystemen wirklich alles abverlangen mit ihren bunt gemischten Warensortimenten. Das Kassensystem muss für das ständig wechselnde Warenangebot flexibel programmierbar sein. Die Einkäufer von Schnäppchenmärkten suchen weltweit nach Neuheiten, Überproduktionen oder Havarieware. Egal welche Art von Ware, nur billig muss der Einkauf sein. Da wird um jeden Cent gefeilscht, damit die endgültigen Verkaufspreise nicht so hoch sind. Die werden vor eine große Aufgabe gestellt, obwohl aus Kostengründen auch nicht immer die neuesten Modelle zum Einsatz kommen. Heute werden Paletten mit Pfennigware geliefert, morgen kommt eine Lieferung Schuhe zu 99 Cent das Paar und dann wieder moderne HiFi-Anlagen zum Sonderpreis.

Oft werden diese Sonderposten in Filialketten angeboten. Das hilft dabei, den Warenfluss aus dem Zentrallager zu steuern. Normalerweise werden von jeder neu eingekauften Warenpartie gleichmäßige Kontingente an die Filialen verteilt. Die Kassensysteme mit angeschlossener Warenwirtschaft im zentralen PC, lassen den Händler erkennen, welche der Filialen am umsatzstärksten ist. Dann kann er besonders beliebte Artikel in den Filialen bei Ausverkauf schnell nachliefern. Oder ein vermeintlich preiswert kalkulierter Artikel bleibt trotzdem in den Regalen liegen. Da hilft dann nur ein weiterer Preisnachlass, der auf die mit Kommunikationssoftware direkt aus der Zentrale automatisch übertragen werden kann.

Produkte mit extrem kleiner Gewinnspanne machen erforderlich, dass die Lagerhaltungs- und Warenkontrolle zeitnah erfolgt. Lagerhaltungskosten müssen bei einem solchen Sortiment unbedingt minimiert werden. Deswegen werden keine teuren Regale aufgestellt, sondern die Waren direkt aus dem Pappkarton oder von der Palette verkauft. Bei ständig wechselnder Ware fehlt dem Personal der Überblick über das Warenangebot im Geschäft. Nur die mit angeschlossener Warenwirtschaft können hier Auskunft darüber erteilen, welcher Artikel in welcher Menge noch vorhanden ist. Wenn ein Artikel nicht mehr vorrätig ist, wird gerne an der nachgefragt, ob dieser Artikel in einer anderen Filiale noch vorrätig ist oder nachgeliefert wird. Diese Information liegt aber nur dann vor, wenn über die gewährleistet ist, dass die Zentrale diese Auskunft einholen kann. Angeschlossene Barcode Scanner beschleunigen das Kassieren und das Kassensystem speichert die Daten, die der Händler in Echtzeit aus allen Filialen abrufen kann, ohne dabei den Arbeitsablauf an den Kassensystemen zu stören. Auch im Sonderpostenmarkt ist für die Kunden wichtig, an der nicht so lange zu warten. Kleine Gewinnmargen, dafür aber große, verkaufte Stückzahlen sind das Erfolgsrezept, das aber nur mit zufriedenen Kunden funktioniert.

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